Stoßwellentherapie

Anwendungsgebiete:

  • Kalkschulter
  • Schulterschmerz
  • Tennisellenbogen
  • Golfellenbogen
  • Fersensporn
  • Fersenschmerz
  • Achillessehnenschmerz
  • Schienbeinkantenschmerz
  • Kniescheibenspitzenschmerz
  • Hüftschleimbeutelentzündung
  • Muskeltriggerpunktschmerz

Wirkungsweise:

Mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) werden Schallwellen über die Haut tief in das Gewebe geleitet. Die Schallwellen provozieren eine gesteigerte Stoffwechselaktivität um die Schmerzzone herum und regen so die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an. Chronische Entzündungen von Sehnenansätzen oder schmerzhafte Verkalkungen, die in der Regel sonst nur noch durch eine Operation behandelt werden können, lassen sich mit der Stoßwellentherapie schonend behandeln. Daraus resultiert eine rasche Linderung ihrer Schmerzen.

Durchführung:

Durch Tastbefund oder unter Zuhilfenahme eines Ultraschallgerätes wird die zu behandelnde Region aufgesucht. Da die Stosswellentherapie u. U. schmerzhaft sein kann wird ggf. eine örtliche Betäubung vorgenommen, die Behandlung erfolgt jedoch im Allgemeinen ohne Anaesthesie. Anschließend wird das Stoßwellengerät auf die Haut gesetzt und die Schmerzzone mit Schallwellen bearbeitet. Die Schallwellen dringen über die Haut und das Gewebe bis in die Schmerzregion ein und entfalten dort ihre Wirkung. In der Regel erstreckt sich eine Behandlung über 3 - 5 Sitzungen von je 10 Minuten im Abstand von ca. 1 - 2 Wochen.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 86 Euro pro Anwendung.

Die Kosten einer Stoßwellentherapie werden für bestimmte orthopädische Krankheitsbildern von den privaten Krankenkassen übernommen.

In der Praxis befindet sich die aktuelle Gerätegeneration mit exakter Focussierung  auf die Erkrankungslokalisation in Anwendung.