Röntgen

Anwendungsgebiete:

  • Knochenbrüche
  • Knochendefekte
  • Arthrosen (Gelenkverschleiß)
  • Tumoren
  • Dysplasien (Fehlformung von Gelenken)
  • Skoliosen (Wirbelsäulenverkrümmungen)
  • Osteoporose

Wirkungsweise:

Das Röntgen dient zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen (Röntgendiagnostik). Die unterschiedlich dichten Gewebe des menschlichen Körpers absorbieren die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark, so dass man eine Abbildung des Körperinneren erreicht (Verschattung, Aufhellung und andere Röntgenzeichen).

Für unterschiedliche Bereiche des Körpers werden unterschiedliche „Strahlenqualitäten“ benötigt, um unterschiedlich dichte Gewebe, wie z. B. Fettgewebe oder Knochen zu durchdringen. In der Röntgendiagnostik spricht man von weicher und harter Strahlung. Ausschlaggebend ist die Spannung in Kilovolt (kV), die der Röntgenröhre zugeführt wird. Je nach gewünschter Bildaussage wird die Röhrenspannung zwischen 38 und 120 kV gewählt. Bei weicher Strahlung (ca. 40 kV) wird viel Strahlung vom Gewebe absorbiert. Dadurch werden auch feinste Gewebeunterschiede auf dem Röntgenfilm sichtbar gemacht.

Häufig werden dem Patienten bei oder vor der Röntgenuntersuchung Kontrastmittel verabreicht. Manche Strukturen, die sich normalerweise nicht abgrenzen lassen, können so hervorgehoben werden. Je nach Fragestellung bieten sich verschiedene Substanzen und Darreichungsformen an.

In Deutschland können Patienten im Falle einer Röntgenuntersuchung vom behandelnden Arzt verlangen, Informationen wie Datum und bestrahlte Körperregion in einen Röntgenpass einzutragen oder sich einen solchen Pass ausstellen zu lassen.

Besonderheiten in unserer Praxis:

Wir arbeiten in enger Kooperation mit Radiologen, die in unseren Räumlichkeiten Röntgendiagnostik betreiben. So ist eine zeitnahe Diagnostik möglich. Außerdem können schwierige Fälle gemeinsam mit einem Radiologen diskutiert werden.

Seit 2005 verfügen wir über digitales Röntgen, wodurch die Strahlenbelastung für die Patienten um 1/3 reduziert werden konnte. Ein weiterer Vorteil des digitalen Röntgen liegt darin, dass durch die digitale Bearbeitung (Vergrößerung, Kontraständerungen) auch feinste strukturveränderungen des Knochen z. B. wie feine Haarrisse erkannt werden.